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Psychosomatik

Psychosomatische Erkankungen (Somatisierungsstörungen)

Der Begriff Psychosomatik setzt sich aus den Teilen Psyche (Seele) und Soma (Körper) zusammen. Durch den Einfluss der Psyche wird der Körper beeinflusst. Zwischen unserem Gehirn und dem restlichen Körper besteht ein reger Austausch. Schmerzempfinden entsteht unter anderem in einem Gebiet des Gehirns, das auch Sitz der Gefühle ist.

Wenn die Seele überfordert ist, sucht die Psyche einen Ausweg – entweder in Gedanken und Emotionen, oder im Körper. Auslöser können sein:

Psychosomatische Krankheiten sind dadurch gekennzeichnet, dass sich ihre Ursachen nicht oder nicht vollständig körperlich erklären lassen. Psychosomatische Schmerzen können unklar und diffus sein. Sie können aber auch in verschiedenen, wechselnden, Körperteilen auftreten oder immer die gleiche Symptomatik aufweisen.

Die Schmerzen können fast alle Organe betreffen und sehr unterschiedliche Symptome verursachen. Oft bestehen Entsprechungen zur aktuellen Lebenssituation. Im Volksmund gibt es viele Redewendungen wie „Das liegt mir im Magen“ oder „das sitzt mir im Nacken“.

Typische Symptome sind:

Psychosomatische Erkrankungen gehen oft mit Depressionen und Angststörungen einher.

Psychosomatische Krankheiten heilen ist oft ein steiniger Weg. Viele Betroffene haben bereits einen wahren Arztmarathon hinter sich – ohne Erfolg und (ausreichendem) Befund.

Hilfe bei psychomatischen Beschwerden kann in Form von Psychotherapie erfolgversprechend sein. Ein erster wichtiger Schritt ist, den Körper als Spiegel der Seele zu verstehen. Stress, Gefühle und Belastungssituationen können Schmerz entstehen lassen.

Psychosomatische Schmerzen können gelindert werden oder verschwinden sogar, wenn die psychische Belastung „entkörperlicht“ wird.

Autoimmunerkrankungen

Psychosomatische Erkrankungen im engeren Sinne wie Autoimmunerkrankungen haben zwar einen organischen Befund. Psychische Faktoren spielen aber eine wichtige Rolle und haben einen entscheidenden Einfluss auf die Entstehung und Aufrechterhaltung der Erkrankung. Zu diesen Krankheiten zählen:

Hypochondrische Störung

Die hypochondrische Störung ist eine Sonderform der psychosomatischen Erkrankungen. Die betreffende Person hat Angst, an einer oder mehreren schweren körperlichen Krankheiten zu leiden. Ungewohnte oder auch normale Körpersignale werden als Beweis einer ernsthaften Erkrankung interpretiert.

Die in der Regel lange andauernde starke Ängste vor Krankheiten können zu starken Belastungen im Alltag führen. Die hypochondrische Störung ist oft mit Depression und Angst verbunden. Der Grad der Ausprägung ist sehr unterschiedlich, Männer und Frauen sind gleichermaßen betroffen.

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